Aberglauben im Glücksspiel
Ob Sie sich darüber bewusst sind oder nicht, Glücksspieler sind ein abergläubisches Volk – sei es nun auf einer bewussten oder unbewussten Ebene. Wie professionelle Ballspieler haben auch sie ihre Routine oder ihr Ritual, dass sie sich annehmen und das ihnen beim Gewinnen helfen soll. Auf den Würfel pusten oder zum Würfel reden ist ein bekannter Brauch, der Glück bringen soll.
Ein Casino Boss aus Las Vegas, der anonym bleiben möchte, erzählt uns über einen seiner regelmäßigen Kunden, der darauf besteht Schokolade und andere Süßigkeiten in seinen Taschen zu behalten, während er spielt. Dieser Casino Boss erzählt weiter, dass dieser Kunde jedes Mal bevor er einen Einsatz tätigt, einige Süßigkeiten auf den Boden wirft, in dem Glauben, dass der Teufel von den Süßigkeiten angezogen wird und den Spieler in Ruhe lässt und er somit Glück beim Spielen haben wird.
Ein anderer regelmäßiger Kunde dieses Casinos sagt, dass er niemals spielen würde sobald ein glatzköpfiger Mann sich in der Nähe der Wettarena befindet. Seine Begründung ist, dass ein glatzköpfiger Mann Null Haare auf dem Kopf hat und Null eine Zahl ist, mit der er nicht in Berührung kommen möchte, wenn er versucht Geld zu gewinnen.
Andere Spieler – wenn sie verlieren – klopfen sich dreimal an den Kopf, um „Dinge aufzuschütteln“ in der Hoffnung, dass sie somit ihre Pechsträhne abschütteln können und Glück beim Spiel haben.
Ein ansässiger Spieler aus Vegas erzählt uns, dass er nach kleinen Signalen sucht, die ihm dabei helfen sollen seinen nächsten Einsatz zu tätigen. Wenn er zum Beispiel beim Roulettespielen neben einer Person steht, die ein rotes Kleidungsstück trägt, so platziert er eine outside Wette auf rot. Wenn ein Spieler außerordentliches Glück beim Blackjack hat und ein nicht so freundlicher Dealer den Tisch übernimmt, liest der Spieler dieses als Zeichen, dass sein Glück sich zum Schlechten wandeln wird und er wird sich einen neuen Tisch suchen.
Einige Aberglauben, die im Allgemeinen dem Spieler Glück bringen sollen, beinhalten:
• Einen persönlichen Glücksbringer bei sich zu tragen.
• Einen Hasenfuß bei sich zu tragen.
• Ein vierblättriges Kleeblatt bei sich zu tragen.
• Ein Hufeisen bei sich zu tragen
• Ein Kleidungsstück zu tragen, das der Spieler als Glück bringend bezeichnet.
• Die Farbe rot.
• Die Finger zu kreuzen.
• Die Spielchips ordentlich aufzustapeln.
Einige Aberglauben, die einem Spieler Pech bringen sollen, beinhalten:
• Die Farbe schwarz.
• Hunde in der Nähe des Spieltisches.
• Einen Spiegel zu zerbrechen.
• Unter einer Leiter hindurchzugehen.
• Eine schwarze Katze, die Ihren Weg kreuzt.
Hier einige andere Aberglauben, an die Spieler glauben:
• Tragen Sie ein schmutziges Kleidungsstück, wenn Sie spielen. Der Schmutz soll das Böse abwenden.
• Wenn Sie an einem hölzernen Tisch spielen, setzen Sie sich an einen Platz, der Ihnen erlaubt Karten mit der Maserung legen zu können und nicht dagegen.
• Falls Sie auf Ihrem Weg zu einem Spiel zufällig einer Person mit einem Buckel begegnen,
betrachten Sie dieses als Glückszeichen. Sie brauchen den Buckel nicht anzufassen, ihn zu sehen sollte Ihnen genug Glück bringen.
• Wenn Sie die Kreuz Vier bei Ihrem ersten Blatt ausgespielt bekommen, verlassen Sie das Spiel, Sie werden nur noch Pech haben. Diese Karte wird oft als „des Teufels Bettgestell“ bezeichnet. Wenn Ihnen diese Karte ausgespielt wird, nachdem Sie schon einige Zeit gespielt haben, werfen Sie die Karte ab, es sei denn, Sie brauchen sie dringend.
• Wenn Sie eine Karte auf den Boden fallen lassen, so wird dieses als Pech angesehen. Wenn Sie ein schwarzes As auf den Boden fallen lassen, können Sie gleich das Spiel verlassen, da Sie sich von diesem Pech nicht mehr erholen werden.
Die Farbe rot zu tragen und gut gekleidet zu sein, wenn Sie spielen, sollte Ihnen Glück bringen.